Rennberichte

Rennberichte 2020

Superenduro Budapest Europaklasse 01.02.2020
 
 
Platz 3 beim Saisonfinale!
 
 
Hallo Sportsfreunde,
nachdem das Jahr beim Superenduro in Riesa für mich mit dem 2. Platz overall sehr gut begann, entschied ich mich, auch beim letzten Lauf der Europaklasse in Budapest an den Start zu gehen. Mit einem neuen Motorrad und einem neuen Team war ich hochmotiviert. Ich starte jetzt für das Team MH-Racing Endurides (MH-Motorräder aus Böbingen und Endurides, Extreme Enduro Touren in Kroatien) 

Ich reiste bereits am Donnerstag in Budapest an und konnte noch eine kleine Sightseeingtour mit meiner Freundin machen.
Am Freitag konnte ich dann die Strecke das erste Mal begutachten – sehr technisch und kräftezehrend, aber dennoch flüssig und herausfordernd waren meine ersten Eindrücke.

Zeittraining
Nach dem freien Training wusste ich ungefähr was mich im Laufe des Tages erwarten würde. Im Zeittraining wartete ich einen guten Moment ab und konnte die viert beste Zeit (von 34 starken Fahrern) in der Europaklasse einfahren, was mir einen direkten Einzug ins Finale mit 14 Fahrern sicherte.

Finalläufe
Nach einem Holeshot im ersten Lauf konnte ich die Führung halten, bis ich im Steinfeld leider stürzte. Von P5 konnte ich wieder auf P3 vorfahren und diesen auch bis zum Ende souverän halten.

Im zweiten Lauf kam ich aufgrund der umgekehrten Startaufstellung nicht gut weg. Als letzter (14.!) musste ich das Feld von ganz hinten aufmischen. Ich kämpfte mich Fahrer für Fahrer bis auf P4 vor! Ich erlaubte mir beinahe keinen Fehler und war am Ende nur noch eine Kurve vom 3. Platzierten entfernt, welcher nach einem guten Start fast eine ganze Runde Vorsprung auf mich hatte.

Mit Platz 3 und Platz 4 schaffte ich es in der Tageswertung auf Platz 3 und somit wieder aufs Podium!
In der Meisterschaft vom Superenduro Europa Cup (Europameisterschaft) erreichte ich, trotz an nur 2 von 3 teilgenommenen Rennen, den 5ten Gesamtrang!

Ich bin super happy mit den Ergebnissen, die ich in dieser Saison bisher einfahren konnte und möchte jedem Einzelnen dafür danken, dass Ihr mir dies ermöglicht!
Ich bin gespannt, was mich im Laufe des Jahres noch erwartet.
Nun steht die Vorbereitung für die Outdoor- Saison an! Ich halte Euch auf dem Laufenden!
 
Sportliche Grüße
Euer Marco #30
 
 

Platz 2 beim Superenduro Europa Cup in Riesa
Letzten Samstag startete ich bereits zum vierten Mal bei der Superenduro WM in der Sachsenarena in Riesa. Die letzten Jahre bestritt ich immer die Nationale Klasse – dieses Jahr wurde die nationale Klasse jedoch zum Europa-Cup aufgestockt und gilt nun als Superenduro Europameisterschaft. Dementsprechend stieg auch das Ansehen und die Konkurrenz. Den ersten Saisonlauf in Krakau/Polen verpasste ich leider, weil es sich terminlich mit der Roof of Africa überschnitten hatte.
Die Strecke machte im Vorfeld schon einen guten Eindruck – ziemlich schwere Hindernisse, wie ein Steinfeld in einer Auffahrt zu einer Brücke, Kurven mit Feuerholz aufgeschüttet, etliche Baumstämme, Reifensprünge usw.. Im freien Training kam ich mit der Strecke und auch mit meinem Motorrad hervorragend zurecht. Im Zeittraining fuhr ich gleich am Anfang eine schnelle Runde, war aber noch nicht zufrieden. Beim erneuten Versuch hatte ich ein komisches Gefühl und bemerkte, dass am Hinterrad etwas nicht stimmte und musste die Runde abbrechen. Der Stoßdämpfer ist auseinander gerissen… trotz regelmäßigem Service waren knapp 100bh Renneinsatz zu viel. Somit reichte es nur für die 10. beste Zeit von 44 Fahrern. Da sich nur 8 direkt qualifizierten, musste ich ins Last-Chance-Rennen.
Ein Freund lieh mir seinen Ersatzdämpfer und machte mir den Start beim LCQ somit möglich. Um mich fürs Abendprogramm zu qualifizieren, musste ich das Last- Chance-Rennen mit Platz 1 oder 2 belegen. Mit etwas Wut im Bauch machte ich kurzen Prozess und konnte einen sicheren Start-Ziel Sieg einfahren und mich für die Finalläufe qualifizieren.
Finalläufe 18.00 Uhr
Lauf 1: Beim Start aus der zweiten Reihe kam ich gut weg, bis ein anderer Fahrer in der Startkurve auf mich umfiel und wir beide zu Boden gingen. Vom letzten Platz nahm ich das Rennen auf und arbeitete mich mit großem Kampfgeist in den 6min +1 Runde Platz für Platz von 14 auf 4 (!) nach vorne!
Lauf 2: Bei umgekehrter Startaufstellung in Lauf 2 durfte ich von der ersten Reihe starten und holte mir den Holeshot. In der „Feuerholzkurve“ verlor ich die Führung und lag zunächst auf Platz 3.
An selber Stelle konnte ich durch meinen ruhigen und souveränen Fahrstiel in der nächsten Runde wieder in Führung gehen. Zur Rennmitte holte mich der sehr stark fahrende Italiener Sonny Goggia ein. Der Abstand auf Platz 3 (Magnus Thor) wurde immer größer und ich konnte meinen zweiten Platz sicher ins Ziel fahren.
Mit Platz 4 und 2 erreichte ich gesamt Platz 2 hinter Sonny Goggia (ITA) und vor Magnus Thor (SWE).
Ich bin super stolz auf meine Leistung, es war ein tolles Gefühl vor 6500 Zuschauern und vor deutschen Publikum auf dem Podium zu stehen!
Nach dem super Ergebnis habe ich mich entschieden, auch zum letzten Lauf der Superenduro Europameisterschaft in Budapest am 1. Februar an den Start zu gehen.
Vielen Dank an alle die mich hierbei unterstützen!!!
Ich halte Euch auf dem Laufenden!
Sportliche Grüße
Euer Marco #30

Rennberichte 2019

Rally Training in Spanien und Vulkan Enduro
 

nach einer Sommerpause nach den Romaniacs ging es wieder richtig los mit meiner zweiten Saisonhälfte 2019.

Zuerst mit einer ganz neuen Erfahrung für mich, einem Rally Training in Spanien und dann mit dem Vulkan Enduro.

Das erste Mal mit Roadbook unterwegs.

Vor etwa 2 Monaten fragte mich ein Kumpel, ob ich nicht mal Lust hätte Rally zu fahren und mit ihm bei einem 3-tägigen Training in Spanien mitzumachen. Ich hatte schon sehr lange die Idee, das mal auszuprobieren und musste nicht lange überlegen. Am 13.9. saß ich dann schon im Flieger nach Barcelona mit einem straffen Programm: Freitagabend Ankunft, Samstag, Sonntag und Montag jeweils 250-350km Rally fahren und Montagabend wieder zurückfliegen.

Samstagmorgen sah ich dann das erste Mal eine Roadbook-Papierrolle live und musste nach einer kurzen Erklärung mit dem Markieren starten, um es beim Fahren schneller zu sehen, wo es hingeht und wo eine Gefahr besteht. Zu Beginn musste ich mich zuerst mit der 450er Suzuki anfreunden und kam dann recht schnell auch mit dem Roadbook am Lenker klar. Bei bis zu 350km am Tag war es schwer die ganze Zeit konzentriert zu bleiben, da blieb es auch nicht aus, dass ich mich mal verfahren hab. Leider war das Equipment nicht ganz so perfekt… 1-mal ist das Roadbook abgebrochen und am letzten Tag habe ich den Bolzen für die Bremsbeläge vorn verloren und ich musste mit einem Kabelbinder die letzten 30km fahren.

Es war eine verdammt coole Erfahrung und hat richtig Spaß gemacht mit -140kmh über die Schotterstraßen durch Spanien zu driften. Es wäre ein Traum, wenn sich irgendwann mal die Gelegenheit ergeben würde, eine Rally zu fahren.

Erneuter Sieg beim Vulkan-Enduro in der Eifel

Wie im Vorjahr ging ich mit Lukas Zehnder an den Start zum 5-Stunden Teamrennen auf einer der anspruchsvollsten Strecken in Deutschland. Vor dem Rennen hat es leider Wochenlang nicht geregnet, dadurch wurde die Strecke extrem staubig und die 5h sehr lang.

Ich startete von Platz 61 aus in der 7. Startreihe (je 10) und konnte in der ersten Runde schon bis auf Platz 5! Vorfahren. Wir wechselten am Anfang schon nach 2 Runden und konnten mit dieser Taktik und ein paar spannenden Zweikämpfen uns schon nach einer Stunde die Führung erkämpfen.

Wir konnten die Führung dann ordentlich ausbauen, nach 4h hatte ich allerdings Kopfweh, vom vielen Staub und zu wenig Wasser am Anfang und musste das Gas rausnehmen. Trotzdem konnten wir am Ende mit über 3min Vorsprung souverän gewinnen.

Hallo Liebe Freunde und Unterstützer,

letzten Sonntag startete ich nach längerer Zeit (fast 2 Jahren) wieder beim GermanCrossCountry in Venusberg in der XC Pro Klasse.

Die Anreise war leider etwas erschwert, da ich kurz nach dem losfahren Unwucht an meinem Bus bemerkte, da die Karkasse von einem Hinterreifen gerissen war und wir mussten nach 40km umdrehen.

Beim 2Stunden-Rennen am Sonntagmittag erwischte ich einen super Start und lag auf Platz 5, die rutschigen Verhältnisse zu Beginn auf der frisch gewässerten Strecke lagen mir sehr gut. Noch in Runde 1 konnte ich an einem kleinen Steilhang auf P4 gehen und diesen auch ziemlich lange halten. Die Strecke wurde dann immer trockener und schneller, damit kam ich dann leider nicht mehr so gut zurecht wie meine Konkurrenten und konnte den Speed nicht mehr halten. Nach einem kleinen Ausrutscher und dem Tankstopp ging es weiter auf P10. Danach fuhr ich leider etwas verkrampft und fiel bis P15 zurück, zum Rennende konnte ich aber nochmal Druck machen und wieder 2 Fahrer überholen und das Rennen auf einem guten 13ten Platz beenden.

Am 6. Juli geht es weiter mit dem nächsten 2h Enduro beim ADAC Enduro Cup in Frickenhausen.

 

Hallo liebe Freunde,

seit dem Superenduro-Lauf in Riesa Anfang Januar war es wieder etwas ruhig um mich… Da die Rennsaison erst im Mai so richtig startet, gab es nicht besonders viel zu berichten, allerdings sehr viel zu tun für mich.

In den letzten 4 Monaten stand ein hartes Training für mich auf dem Plan, um zum Saisonstart fit und optimal vorbereitet zu sein. Neben dem Training auf dem Motorrad, zählte hauptsächlich das Kraft- und Lauftraining und das Bouldern zur Vorbereitung. 

Im Februar war ich in Rudersberg und in Schweinfurt trainieren, Anfang März auf einer viertägigen Enduro-Tour in Kroatien bei Endurides. Ein super Training mit sehr anspruchsvollen Strecken und einer riesen Gaudi. Letzten Samstag war ich nach Jahren einmal wieder auf der 450er Husqvarna in Zirndorf unterwegs – hat echt mal wieder Spaß gemacht 🙂

Hier gibt es einige Bilder von den Highlights der letzten 3 Monate: 

Weitere Trainings sind geplant:

30.3. Rudersberg
6.4. Sirnau (Esslingen)
13.4. Spartan Race München (Hindernislauf)
19.-21.4. Stribro (Tschechei) und Mitterteich. 

 Meine 300er KTM die ich jetzt 1,5 Jahre im harten Renneinsatz und im Training gefahren bin, habe ich am Samstag verkauft und am Montag bei Alskom KTM in Winnenden mein neues Arbeitsgerät abgeholt. Mein neuer Liebling ist eine 300 EXC TPI 2019. Damit bin ich wieder optimal für die anstehenden Rennen aufgestellt und freue mich schon riesig auf die erste Ausfahrt am Samstag 🙂 ich halte euch auf dem Laufenden! 

 Bis demnächst 🙂

 Euer Marco 

Platz 4 beim Superenduro in Riesa

Das Jahr startete für mir schon sehr rasant mit dem ersten Rennen, dem Lauf zur Superenduro Weltmeisterschaft in der Sachsen-Arena in Riesa.
In die Halle wurden 1.000 Tonnen Erde, 150 Tonnen Sand, 200 große Flusssteine, 200 Baumstämme, 200 Holzscheite und 20 Dumper-Reifen gefahren, um daraus die Enduro Cross Strecke zu bauen.
Ich startete bereits zum dritten Mal in Folge bei diesem Event in der Nationalen Klasse.
Im freien Training kam ich schon super mit der anspruchsvollen Strecke zurecht. Im Zeittraining fuhr ich die schnellste Zeit in meiner Quali-Gruppe und insgesamt die 4. beste Zeit von gesamt 41 Fahrern. Damit qualifizierte ich mich direkt für die 2 Wertungsläufe im Abendprogramm.
Im ersten Lauf erwischte ich den besten Start und führte die erste halbe Runde. Ich gerat etwas unter Druck und machte einen Fehler im Steinfeld und stürzte. Von Platz 10 aus ging ich zurück ins Rennen und kämpfte mich im Laufe der Renndistanz von 6 Minuten + 1 Runde noch bis auf Platz 6 nach vorne.
Im zweiten Lauf wurde in umgekehrter Reihenfolge aufgestellt. Aus der zweiten Startreihe kam ich als 11er von 14 Fahrern los und musste mich wieder von hinten vorarbeiten. Ich konnte vor allem im Steinfeld meine Erfahrung ausspielen und jede Runde dort mindestens einen Fahrer überholen. In der letzten Runde überholte ich dann noch den Dritten und hatte noch fast eine halbe Runde Rückstand auf die 2 Führenden Rosse und Springmann. Beide blieben dann im Steinfeld hängen – bis ich dieses auch erreicht hatte. Dort konnte ich kurzzeitig an Springmann vorbeiziehen, aber am Ausgang rutschte mir das Hinterrad auf einem Baumstamm weg und somit kam ich als Dritter ins Ziel!
Im Gesamtergebnis wurde ich Vierter, punktgleich mit P3 und P5.
Ohne den Ausrutscher im ersten Lauf wäre bestimmt mehr drin gewesen, sehr ärgerlich aber that‘s racing. Trotzdem bin ich super zufrieden mit meiner fahrerischen Leistung und dem Fortschritt zu den vergangenen Jahren.
Jetzt ist leider wieder eine lange Rennpause bis zum Enduro Panorama Anfang Mai. Vielleicht kommen auch noch 1-2 Rennen spontan dazwischen, ich halte Euch auf dem Laufenden.