Rennberichte

Rennberichte 2019

Platz 4 beim Superenduro in Riesa

Das Jahr startete für mir schon sehr rasant mit dem ersten Rennen, dem Lauf zur Superenduro Weltmeisterschaft in der Sachsen-Arena in Riesa.
In die Halle wurden 1.000 Tonnen Erde, 150 Tonnen Sand, 200 große Flusssteine, 200 Baumstämme, 200 Holzscheite und 20 Dumper-Reifen gefahren, um daraus die Enduro Cross Strecke zu bauen.
Ich startete bereits zum dritten Mal in Folge bei diesem Event in der Nationalen Klasse.
Im freien Training kam ich schon super mit der anspruchsvollen Strecke zurecht. Im Zeittraining fuhr ich die schnellste Zeit in meiner Quali-Gruppe und insgesamt die 4. beste Zeit von gesamt 41 Fahrern. Damit qualifizierte ich mich direkt für die 2 Wertungsläufe im Abendprogramm.
Im ersten Lauf erwischte ich den besten Start und führte die erste halbe Runde. Ich gerat etwas unter Druck und machte einen Fehler im Steinfeld und stürzte. Von Platz 10 aus ging ich zurück ins Rennen und kämpfte mich im Laufe der Renndistanz von 6 Minuten + 1 Runde noch bis auf Platz 6 nach vorne.
Im zweiten Lauf wurde in umgekehrter Reihenfolge aufgestellt. Aus der zweiten Startreihe kam ich als 11er von 14 Fahrern los und musste mich wieder von hinten vorarbeiten. Ich konnte vor allem im Steinfeld meine Erfahrung ausspielen und jede Runde dort mindestens einen Fahrer überholen. In der letzten Runde überholte ich dann noch den Dritten und hatte noch fast eine halbe Runde Rückstand auf die 2 Führenden Rosse und Springmann. Beide blieben dann im Steinfeld hängen – bis ich dieses auch erreicht hatte. Dort konnte ich kurzzeitig an Springmann vorbeiziehen, aber am Ausgang rutschte mir das Hinterrad auf einem Baumstamm weg und somit kam ich als Dritter ins Ziel!
Im Gesamtergebnis wurde ich Vierter, punktgleich mit P3 und P5.
Ohne den Ausrutscher im ersten Lauf wäre bestimmt mehr drin gewesen, sehr ärgerlich aber that‘s racing. Trotzdem bin ich super zufrieden mit meiner fahrerischen Leistung und dem Fortschritt zu den vergangenen Jahren.
Jetzt ist leider wieder eine lange Rennpause bis zum Enduro Panorama Anfang Mai. Vielleicht kommen auch noch 1-2 Rennen spontan dazwischen, ich halte Euch auf dem Laufenden.

Rennberichte 2018

Platz 23 beim deutschen Extremenduro der Superlative

Hallo liebe Freunde,
nun ist es schon wieder soweit… das letzte Rennen meiner Saison 2018 fand am Sonntag statt. Ich hatte eine richtig geile Saison und bin top zufrieden mit meinen Ergebnissen.
Beim Getzenrodeo am Start zu stehen ist schon ein Privileg. Von ca. 100 genannten Fahrern durften nur 50 ausgewählte/nominierte Fahrer antreten und ihr Können unter Beweis stellen. Es reisten die besten Extremenduro-Piloten aus 12 Nationen und 15000(!!!!) Zuschauer zum Getzenrodeo, das nur alle 2 Jahre stattfindet, im Sächsischen Grießbach an.
Schon beim Strecke ablaufen war klar, die Strecke wurde nicht leichter und auch die Topfahrer staunten vor den gigantischen Auf- und Abfahrten im Getzenwald. Die Strecke hat dem Namen Extreme-Enduro alle Ehre gemacht!
Leider erwischte ich keinen optimalen Start und war im hinteren Teil des Feldes bis es zur ersten Schlüsselstelle, dem Steinfeld ging. Dort konnte ich mich sehr geschickt an vielen Fahrern vorbeidrücken – somit kam ich unter die ersten 20!!! Die ersten 2 Runden liefen optimal und ich konnte sehr gut mithalten und Plätze gut machen.
In Runde 3 bei der Getzenpfanne (einem 3 Meter hohen Felsen) kam ich nicht optimal hoch und flog wieder runter und konnte mich gerade noch vom Motorrad retten. Danach war der Lenker komplett nach unten verdreht. Aus dem Publikum bekam ich dann Werkzeug und konnte den Lenker wieder halbwegs auf Position bringen und weiterfahren. Dadurch hatte ich einiges an Zeit verloren und brauchte einige Zeit bis ich wieder in meinen Rhytmus fand. Nach 2 Stunden Rennzeit hatte ich 7 Runden im Getzenwald geschafft und erreichte den 23. Platz!! Mit diesem Ergebnis bin ich allemal glücklich! Es war toll, ein Teil des härtesten Extremeenduro Deutschlands zu sein!
Vielen Dank an meine Sponsoren, ohne das alles nicht möglich gewesen wäre und natürlich an meine Helferlein vor Ort!!!
Nun ist erst einmal eine kleine Rennpause angesagt, bis es am ersten Januar-Wochenende mit dem Superenduro-Lauf in Riesa weitergeht.
Ich möchte mich von ganzem Herzen bei Euch Allen für die Unterstützung in der Saison 2018 bedanken!

2-Stunden-Enduro Rudersberg

Am Sonntag, 14.10.2018, konnte ich mein Heimrennen in Rudersberg gewinnen! Nach einer stressigen Woche mit dem Aufbau der Strecke, hatte ich auch beim Rennen ordentlich zu kämpfen! Durch die lange Trockenheit war es sehr staubig und da mein Start nicht optimal lief, verlor ich in der ersten Runde durch schlechte Sicht und Staus in den engen Passagen viel Zeit zur Führung.
Am Anfang musste ich mächtig kämpfen, um Boden gut zu machen und arbeitete mich kontinuierlich nach vorne, bis ich nach einer Stunde am Führenden Jens Hurlebaus dran war. Allerdings hatte der schon getankt und ich den Stopp noch vor mir. Durch meinen Tankstopp und Brillenwechsel verlor ich wieder knapp 1 Minute. Ich gab dann nochmal alles und war nach 1h 45min am Hinterrad des Führenden und übernahm in einem Waldabschnitt die Führung. Bis ins Ziel konnte ich die Führung dann noch bis auf 3 Minuten ausbauen.
Der Sieg bei meinem Heimrennen hat mich nochmal ordentlich motiviert für das Getzenrodeo diesen Sonntag! Heute fahre ich nach Frickenhausen zum Trainieren und am Freitagabend schon los ins Erzgebirge.

Erster Platz beim Vulkan Enduro 2018

Nach einem zweiten Platz 2017, hatte ich noch eine Rechnung offen beim Vulkan Enduro. Das 5-Stunden Teamenduro in der Eifel (Beim Nürburgring) überzeugte wieder mit einer Endurostrecke vom Feinsten.
Ich startete mit meinem Kumpel Lukas Zehnder (Rudersberg) der frisch nach 8 Monaten aus Neuseeland zurückkam gegen 111 Teams. Bei der Startreihenauslosung zog ich Reihe 7 von 12, kam super vom Start weg aber stand direkt im Stau an der ersten Auffahrt. Schon in der ersten Runde konnte ich sehr viele überholen und wir lagen beim ersten Fahrerwechsel nach 3 Runden auf Platz 6. Nach einem Sturz von Lukas fielen wir zurück bis auf Platz 17. Wir kämpften uns dann nach und nach nach vorn bis wir nach 3h auf Platz 3 lagen direkt hinter Platz 1 und 2. In einer engen Zick Zack-Waldauffahrt blieb der Führende und Zweitplatzierte hängen und sie versperrten die Spur, ich konnte mich aber trotzdem an Beiden vorbeidrucken und übernahm die Führung. Somit konnten wir nach den 5h Rennzeit mit 4Minuten Vorsprung das Rennen gewinnen!

Ergebnis Vulkan Enduro: https://www.vulkan-enduro.de/wp-content/uploads/2018/09/Winkel2018-Gesamt.pdf

Am Freitag geht es dann zum Endurofahren nach Sibiu/Rumänien mit 5 Fahrtagen, bei dem ich mich hoffentlich gut auf das Getzenrodeo am 21. Oktober vorbereiten kann. Am 14. Oktober findet dann mein Heimrennen in Rudersberg statt. Ich starte in der Einzelfahrerklasse Sonntags um 13:30Uhr -> Renndauer 2-Stunden.

Extreme Enduro Lika/Kroatien

Nach der langen Sommerpause ging es endlich wieder mit dem Renngeschehen los und das gleich mit einem schönen Extrem Enduro Rennen in Kroatien. Wir starteten die 1000km lange Anfahrt schon Dienstag abends und verbrachten noch 1,5 Tage auf der Motocross-Strecke in Ribnik, um noch einiges zu testen. Freitag morgens waren wir dann in Kunovac angekommen, mitten im nirgendwo, wo die Hauptstraße ein sandiger Feldweg war. Circa 400 Fahrer waren angereist und traten in 3 Klassen an, Expert, Hobby und Veteranen.

Ich startete in der Expert Klasse mit 110 Fahrern und der anspruchsvollsten Strecke. Schon beim Training war ich von der 7km langen Prolog Strecke beeindruckt, Steile Auf- und Abfahrten, vom tiefen Sand bis Lehmboden, Steinfeld und noch ein paar künstliche Hindernisse, alles war drin. Samstags wurde dann im Prolog der Startplatz für Sonntag ausgefahren, leider hatte ich immer viele langsame Fahrer vor mir, konnte aber dennoch den 18ten Startplatz rausfahren.

Am Sonntag startete das Hauptrennen um 9 Uhr; 55 km Extrem Enduro und 18 Checkpoints, die passiert werden mussten.Anfangs war es nebelig, kalt und verdammt rutschig, vor allem in den Bachbetten, dort konnte ich dann auch gleich einige Plätze gut machen und lag auf Platz 14.Schon nach 45 min änderten sich die Gegebenheiten dann schlagartig zu staubig und heiß. Nach dem Tankstopp CP8 konnte ich mich dann noch auf Platz 13 vorkämpfen.Die langen Auffahrten brachten dann aber mein Motorrad 2x zum Kochen und ich musste eine Zwangspause einlegen und war gezwungen, mein restliches Wasser aus dem Trinkrucksack über den Kühler zu leeren.Dadurch rutschte ich vor CP 12 wieder zurück bis auf Platz 18. Bis ins Ziel schaffte ich es noch trotz überhitztem Motor mich auf Platz 17 zu verbessern.

Insgesamt war es ein richtig schönes Rennen, sehr anspruchsvoll und abwechslungsreich. Nächstes Jahr wird es auf jeden Fall wieder auf dem Terminplan stehen.

Sommerpause

Seit dem Erzbergrodeo Anfang Juni, gab es über das Renngeschehen leider wenig zum Berichten. 2 Rennen mussten der langen Hitzewelle geschuldet, aufgrund von Waldbrandgefahr, von den Veranstaltern abgesagt werden. Zum einen der 3te Lauf zur Hard Enduro Serie Germany und auch der Lauf zur deutschen Enduro Meisterschaft in Waldkappel, bei dem ich als Gaststarter fahren wollte.

Nach längerer Planung haben wir uns einen VW-Crafter Kastenwagen angeschafft, den ich gerade zum Renntransporter und Wohnmobil umbaue. Im Moment bin ich noch mit dem Rohbau (Bett, Wasser, Heizung und Motorradhalterungen) beschäftigt, sodass er bis zum Enduro Lika, Anfang September in Kroatien, einsatzbereit ist. Der Rest kommt dann im Winter.

Bei den Bildern habe ich ein paar Bilder vom Training in Reutlingen und Künzelsau und vom neuen Bus hinzugefügt.

Auch den Terminplan habe ich nochmal aktualisiert, ab Anfang September geht es dann wieder richtig rund. Besonders auf das Extrem Enduro Lika in Kroatien, freu ich mich schon sehr.

Red Bull Hare Scramble Erzbergrodeo

Hallo Liebe Freunde und Unterstützer,
in den letzten zwei Wochen war ich viel unterwegs, circa 3800km mit dem Auto und nur einen Tag in der Heimat. Die meiste Zeit verbrachte ich allerdings auf dem Motorrad und ich hatte jede Menge Spaß!

Vom 18. bis zum 24. Mai war ich mit 5 Freunden in Rumänien. Wir saßen von morgens bis abends auf dem Bike und hatten eine riesen Gaudi, vor allem die Waldauffahrten und abends auf dem letzten Tropfen Benzin zurückzukommen, waren es Wert.

Direkt nach der langen Heimfahrt bereitete ich schon wieder alles für den nächsten Trip am darauffolgenden Tag vor… Freitag Mittag musste dann alles bereit sein für 10 Tage am Erzberg.
Am 26. und 27. Mai nahm ich dann noch 2 Tage am Erzberg-Training teil, um zumindest einen Teil von der Strecke zu kennen und perfekt auf das Rennen vorbereitet zu sein.

Montag bis Donnerstag war dann etwas Entspannung am Leopoldsteiner See (2km vom Erzberg entfernt) angesagt und wir richteten alles wieder startklar für das Rennwochenende.

Beim Prolog am Freitag lief dann alles nach Plan und ich konnte mit nur wenigen Fehlern eine super Zeit in den Berg brennen. Als dann abends die Ergebnisse bekannt gegeben wurden und ich mich auf Platz 41 fand, war ich überglücklich (von 1700 Fahrern!). Trotzdem beschloss ich samstags nochmal den Prolog zu fahren, um mich in der ersten Startreihe behaupten zu können, doch die Strecke war dann so ausgefahren, dass ich meine Zeit nicht verbessern konnte und ich auf Platz 46 nach hinten rutschte. Dennoch reichte es für Startreihe 1 bei den Besten der Besten!

Sonntag
Nach einem guten Start war ich leider zu weit außen in der Startkurve und nur im hinteren Drittel der ersten 50. In den darauffolgenden 10min war ein ordentliches Chaos und man konnte seine eigene Hand vor Augen nicht sehen, weil es so sehr gestaubt hat. Im Wald dann, vor der Wasserleitung wurde ich von einem anderen Fahrer abgeschossen und musste dann erstmal mein Motorrad wieder richten… Danach lief es wieder super, ich konnte wieder viele Plätze gutmachen und fand wieder meinen Flow. Die Aufholjagd kostete mich viel Kraft, die mir später im Carls Dinner fehlte. Bei CP18 nach der oberen Etage vom Dinner (ca. 1,5 km Steinfeld) war mein Rennen auf Platz 62 zu Ende.

Alles in allem bin ich zufrieden mit meinem Ergebnis.
Ich möchte mich herzlichst bei all meinen Sponsoren und Unterstützern, vor allem vor Ort bedanken! See you next year! 🙂

Ergebnisse Prolog 1 und 2:

Ergebnisse Red Bull Hare Scramble:

Livetiming Hare Scramble:

Hardenduro in Neuhaus-Schierschnitz

Am Samstag, den 28. April fand der zweite Lauf zur deutschen Hardenduro Serie in Neuhaus-Schierschnitz in der Nähe von Coburg statt (ca.310 km).
Nachdem der erste Lauf für mich leider nicht gut lief, war das Ziel dieses Mal, einfach ein gutes Ergebnis einfahren und möglichst viele Punkte aufzuholen.

Beim Prolog auf einer verkürzten Strecke lief es zunächst top, bis dann 5 Baumstämme als Hindernis um eine enge Kurve kamen und ich über die ersten 3 springen wollte. Leider war es noch ziemlich rutschig und ich kam zu kurz… Nach dem Sturz lief es dann die restliche Runde auch nicht mehr so rund und ich kam mit meiner Zeit nur auf Position 32.

Nach dem Prolog wurden die 98 Fahrer auf 3 Gruppen aufgeteilt mit einer Renndauer von jeweils einer Stunde. Ich war in Gruppe 2 und musste aus Reihe 2 starten. Von Platz 11 konnte ich dann innerhalb der ersten Runde mich auf Position 5 vorarbeiten. Die Zweikämpfe gingen über das gesamte Rennen und ich arbeitete mich nach und nach vor. Die letzten 20 Minuten hatte ich einen super Zweikampf mit Marcel Teucher um Platz 2, bei dem wir den Zuschauern eine gute Show boten und immer wieder die Positionen wechselten. Zum Schluss wurde ich aber im Steinfeld kurz aufgehalten und kam als 3. hinter Scharl und Teucher ins Ziel.

Im Finale wurde die Runde dann nochmals erweitert und deutlich verschärft, es kamen 2 Schlammlöcher und sehr steile Auf- und Abfahrten dazu, die fast senkrecht waren. Ich kam aber super zurecht mit der Strecke und machte keine großen Fehler. Von Platz 7 konnte ich mich nach einem harten Zweikampf auf P6 setzen und diesen auch bis zum Ziel gut ausbauen. Für die Top 5 war der Abstand leider schon zu groß.

Ergebnis: Gallas 1, Scharl 2, Hentschel 3, Lötsch 4, Wittek 5, Pfeifer 6, Teucher 7, Peter 8.

Das nächste Rennen zur Hardenduro Serie ist erst im August zum Wiesel-X. Jetzt steht dann aber schon die Finale Phase zur Vorbereitung auf das Erzbergrodeo Ende Mai an, dafür werde ich jetzt noch fleißig Konditionstraining absolvieren und noch eine Woche nach Rumänien zum Enduro fahren gehen.

Hardenduro in Crimmitschau

Am Samstag, 21.4., fand das erste Rennen zur Hard Enduro Serie Germany in Crimmitschau statt. Nach der 450-km-Anreise freitagabends konnte ich mir noch kurz die wichtigsten Streckenteile in dem Kieswerk anschauen.
Samstag fand dann zuerst der Prolog statt, bei dem jeder 2 Runden auf Zeit absolvieren durfte. In Runde 1 vom Prolog hatte ich fast freie Fahrt, jedoch gab es noch keine Spuren und ich musste immer erst schauen, wo es hingeht. In Runde 2 war dann vor vielen Hindernissen Stau aber ich konnte mich gut vorbeidrücken und mit 18 Minuten die 5. schnellste Zeit fahren.

Somit hatte ich eine gute Ausgangsposition für den Le Mans-Start für das 3stündige Hauptrennen.

Am Start kam ich super weg als Zweiter und konnte zunächst dem Superenduro Junioren Weltmeister Kevin Gallas folgen, bis ich dann wegen Staub eine Rille übersah, stürzte und das Rennen auf Position 7 wiederaufnehmen konnte. Im Laufe der ersten Runde, die noch um ein paar zusätzliche Hänge erweitert wurde, konnte ich wieder auf Position 5 vorfahren.
In Runde 3 nach ca. 40 min, bekam ich dann auf einmal Bauchkrämpfe und versuchte noch eine halbe Runde so weiter zu fahren, aber musste schlussendlich aufgeben. Nach 20 min waren die Krämpfe dann vorbei, aber das Rennen für mich dann leider gelaufen…

Nächste Woche schon findet der 2te Lauf zur Hardenduro Serie Germany in Neuhaus-Schierschnitz bei Coburg statt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich nächste Woche meine Leistung besser umsetzen kann, um dann ein gutes Ergebnis ins Ziel zu bringen.

Am 21. April ist es endlich soweit und meine Rennsaison beginnt wieder.

Mit dem ersten Rennen zur neuen Hard Enduro Series Germany in Crimmitschau (bei Zwickau) startet eine komplett neue Serie mit über 150 Startern und 5 Saisonrennen.
Beim morgigen Rennen gibt es ein Prolog zur Qualifikation und nachmittags ein 3h Rennen mit Extremenduro-Charakter in einer Sandgrube.
Ich freu mich riesig auf die Rennen, bin super vorbereitet und gespannt auf die Strecke und wie das Rennen ausgeht.

Im Voraus möchte ich mich sehr herzlich bei allen Sponsoren und Helfern bedanken, die mir vertrauen und mich in dieser Saison unterstützen!!!

Hier ein kleiner Vorbericht aus dem Dirtbiker Magazin:
https://dirtbikermag.de/news/hardenduroseries-germany-fahrervorstellung-2018-teil-2

Superenduro-WM in Riesa 2018

Bei mir stand bereits das erste Rennen an, ich startete wie bereits im Vorjahr zum zweiten Lauf der Superenduro-WM in Riesa in der nationalen Klasse.
Es wurde wieder eine Super Strecke in die SACHSENarena gezaubert, die restlos ausverkauft war mit 7000 Zuschauern. Die zahlreichen Hindernisse verlangten von uns Fahrern fahrtechnische und konditionelle Höchstleistungen.
An den Start ging ich mit einer neuen KTM 300 TPI (einem Zweitakter mit Einspritzung). Nach kleinen Problemen mit der Übersetzung im freien Training kam ich im Zeittraining schon gut zurecht mit dem neuen Motorrad, ich konnte mich mit Platz 9 direkt für die 2 Finalläufe qualifizieren.
Im ersten Lauf startete ich aus der zweiten Reihe und fuhr etwas verkrampft und bekam harte Unterarme, im Rennverlauf konnte ich mich von Platz 10 auf 7 vorarbeiten.
Im zweiten Lauf mit umgekehrter Startreihenfolge erwischte ich einen guten Start und war kurzzeitig auf Platz 2, leider machte ich einen Fehler und fiel auf Platz 4 zurück. Nach einigen Positionskämpfen kam ich am Ende auch als 4ter ins Ziel und wurde Gesamt-Fünfter.
Für das erste Rennen so früh in der Saison war ich ganz zufrieden, allerdings will ich bis zum nächsten Rennen und richtigen Saisonstart im April noch deutlich fitter werden.

Saison 2017

Meine Motorsport-Saison 2017 ist leider schon wieder zu Ende. Anfang des Jahres hatte ich mir viel vorgenommen und jetzt bin ich sehr stolz darauf, alle Rennen verletzungsfrei und erfolgreich beendet zu haben. Leider waren nur 12 Rennen in diesem Jahr möglich, da einige abgesagt wurden oder ich wegen meiner Abendschule nicht mehr Zeit hatte.

Rennberichte 2017

Die letzten beiden Läufe zum ADAC Enduro Cup 2017 fanden in Baden-Baden und in Amtzell statt.

Zweiter Platz in Baden-Baden
Bei Top-Bedingungen fand der 3te von 4 Läufen zum ADAC Enduro-Cup in Baden-Baden am 30. September statt.
Die tiefe Sandstrecke befand sich auf dem ehemaligen Militärstützpunkt und darf nur bei dieser Veranstaltung benutzt und betreten werden.
Nach einem super Start auf Platz 2 konnte ich mich kurz an die Spitze setzen.
Nach ein paar Kurven überholte mich Kevin Gallas (Erzbergfinisher 2017) und wir lieferten uns über die ersten 2 Runden (ca. 30 min) einen guten Zweikampf.
Danach musste ich ihn leider ziehen lassen, da ich das Tempo nicht halten konnte.
Nach 2h kam ich dann auch als Zweiter mit deutlichem Vorsprung auf Platz 3 ins Ziel.

Ohne Hinterradbremse auf Platz 7 in Amtzell
Beim letzten Lauf im Kieswerk von Amtzell am 7. Oktober herrschten schwierige Bedingungen.
Nachdem es fast die ganze Woche regnete, hatte es wenigstens am Renntag aufgehört.
Nach einem super Start setzte ich mich schnell wieder auf Platz 2. Da die Seniorenklasse aber nur 1min vor uns startete, liefen wir schon nach 3 Kurven auf die langsamen Fahrer auf.
Nach einer halben Runde, als ich gerade im Wald einen der Senioren überholen wollte, kam dieser auf meine Spur und ich stürzte gegen einen Baum.
Ich konnte schnell wieder weiterfahren, allerdings riss der Fußbremshebel komplett ab und ich musste auf dem rutschigen Untergrund ohne Hinterradbremse klarkommen.
Auch in der Helferbox konnten wir das nicht reparieren. Von Platz 17 konnte ich mich dann im Laufe der 2 Stunden noch bis auf Platz 6 vorkämpfen.
Das war echt verdammt hart, vor allem bei den Abfahrten und beim Überholen.
Der sechste Platz reichte mir aus, um die Meisterschaft in der 2h Einzelfahrerklasse zu gewinnen!!
Als Saisonabschluss steht das Finale zum Enduro X Cup in Künzelsau am 28./29. Oktober an.


Nach den RedBull Romaniacs, Ende Juli, wurde es Zeit für eine kleine Sommerpause und es wurde etwas ruhiger um mich und ich verbrachte einen schönen Urlaub mit meiner Freundin Alex in Österreich.
Ende August erfüllte ich mir dann einen langersehnten Traum, ein Trial-Motorrad. Da es zum Enduro fahren bei uns in der Gegend keine Trainingsmöglichkeiten gibt, kann ich mit dem Trialer jetzt nach Schorndorf, Köngen oder Marbach zum Trainieren und meine Technik fürs Extreme Enduro verbessern.

2ter Platz beim Vulkan Enduro

Vergangenes Wochenende am 16.9. stand dann das Vulkan-Enduro an. Ein 5h-Team-Enduro in der Eifel mit 120 Teams, jeweils 2 Fahrer. Ich ging mit meinem Kumpel Jens Hurlebaus an den Start. Die Strecke war noch sehr nass, da es die ganze Woche regnete. Das machte die schon recht anspruchsvolle Strecke noch härter.
Den Start übernahm ich, allerdings aus der 7ten Startreihe, mit 69 Fahrern vor mir. Ich kam gut weg und kämpfte mich regelrecht durchs Feld.
Trotz sehr viel Verkehr, an den Auffahrten hängenden Fahrern und der anspruchsvollen Strecke, kam ich nach der ersten Runde als 4ter zurück!
Nach Runde 2 übergab ich an Jens, der auf die 2te Position fuhr, während unsere Freundinnen und ich mein Motorrad wieder vom Schlamm befreiten.
Die Strecke wurde dann nach und nach zwar tiefer, aber der Boden wurde besser und fahrbarer, es gaben auch schon nach wenigen Runden einige Teams auf.
Wir kämpften uns bis auf 1 Minute an die aus der ersten Reihe gestarteten Mark Risse/Benedikt Müller heran.
Doch leider hatte Jens nach 3h, 45min einen fremdverschuldeten Sturz an der Felswand und verletzte sich an der Schulter.
Er lief zur Wechselzone und ich fuhr die letzten 1 1/2 Stunden das Rennen allein zu Ende.
Mit 6min Rückstand auf Platz 1 und einer Runde (ca. 17min) Vorsprung auf Platz 3 war es ein Top Ergebnis.
Vielen Dank an Alex, Jens und Sandra für diese Teamleistung!

Platz 3 bei der Hitzeschlacht von Frickenhausen

Am 08.07.2017 fand der 2te Lauf zum ADAC-Enduro-Cup in Frickenhausen statt. Von Startplatz 26 musste ich weit hinten starten, erwischte mit meiner 350 EXC einen guten Start und fuhr um Platz 15 durch die ersten Kurven. Ich machte gleich richtig Druck und konnte noch in der ersten Runde auf dem recht engen, ca. 6km langen Kurs, auf Platz 5 vorfahren. Nach spannenden Zweikämpfen arbeitete ich mich auf Platz 2 und fing an, den Abstand zum Führenden zu verkleinern. Nach der halben Renndistanz machte ich einen Tankstopp, sowie auch der bis dahin führende Springmann. Dank meiner super Boxencrew war ich jetzt direkt hinter Springmann, allerdings legte Kunzelmann keinen Tankstopp ein und fuhr auf Risiko. Der Tankstopp brachte mich aus dem Rhythmus und ich bekam leichten Schwindel und Kopfweh und musste langsam tun. Ich konzentrierte mich darauf das Rennen als dritter zu Ende zu fahren. Die Meisterschaftsführung konnte ich noch behalten und sogar ein bisschen ausbauen.

Jetzt sind es nur nur 2 Wochen bis zu den Red Bull Romaniacs, der härtesten Enduro Rallye.


Nach dem Erzbergrodeo durfte ich mich erstmal über einen großen Zeitungsbericht in der Waiblinger Zeitung freuen.
https://www.zvw.de/inhalt.rems-murr-sport-berglener-beim-haertesten-enduro-rennen-der-welt.305caec9-9c53-403a-84cd-fad398b715d0.html

Im Laufe der Woche richtete ich dann meine 300er Husqvarna wieder von den Strapazen am Erzbergrodeo und bereitete es auf das Aichwälder Motocross vor.
Ich hatte erst kurzfristig mich dazu entschlossen, beim 2-Takt-Cup an den Start zu gehen. Ein Rennen nur mit 2-Taktern und auf der Top-Strecke vom MSC Aichwald konnte ich mir nicht entgehen lassen.
Da ich mich ausschließlich nur noch auf Enduro-Rennen vorbereite, waren die Erwartungen nicht allzu hoch.
Im Zeittraining belegte ich Platz 12 in meiner Gruppe, stand also als 24ter in der Startaufstellung.
Im ersten Lauf erwischte ich einen guten Start und war auf Platz 9, hatte aber schon nach wenigen Kurven einen Ausrutscher und fiel auf Platz 18. Im Rennverlauf überholte ich noch 2 Fahrer und wurde 16ter.
Im zweiten Lauf kam ich nicht so gut um die erste Kurve und war um Platz 24. Ich arbeitete mich nach und nach bis auf Platz 17 nach vorne.
Es hat Spaß gemacht, mal wieder ein MX Rennen zu fahren und das Feeling in Aichwald zu starten, war auch wieder was Besonderes.
In zwei Wochen, 8.Juli geht es dann wieder weiter zum 2. Lauf des ADAC Enduro-Cups im nahegelegenen Frickenhausen, bei dem ich als Meisterschaftsführender wieder um den Sieg kämpfen werde.

15.-18. Juni 2017 Teilnahme Red Bull Hare Scramble Erzberg/Austria
Hier ein kurzer Bericht:
Nach einem mäßigen Prolog (Quali) mit Platz 151 in dem sehr starken Fahrerfeld mit 2250 Teilnehmern musste ich aus der 4ten Reihe starten. Ich erreichte einen Holeshot, konnte dann ordentlich Gas geben und viele Fahrer einholen. Die Strecke war brutal anspruchsvoll und dadurch bildeten sich einige Staus. Durch diese verlor ich viel Zeit. 
Ansonsten hat aber alles super geklappt und ich fuhr bis „Carls Dinner“ und konnte das längste und anspruchvollste Steinfeld bis zur Hälfte durchfahren und erreichte Platz 72. Checkpoint 16 von 25. 25 Fahrer erreichten auch das Ziel.
Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. 🙂

Enduro Künzelsau und Reutlingen
in den letzten Wochen war es bei mir zumindest mit den Enduro Rennen etwas ruhiger, dennoch wurde es mir mit der Abendschule und Rennvorbereitung nie Langweilig. Am 19. Mai stand die Englisch Prüfung meiner Abendschule an. Jetzt sind es nur noch 1 1/2 Wochen bis zum Erzbergrodeo auf das ich mich schon lange mit Ausdauer und Krafttraining vorbereite.

Am 21.Mai fand das erste Sprintenduro von enduroXevents in Künzelsau statt. Es wurden 3 unterschiedliche Strecken jeweils 6mal auf Zeit gefahren und am Ende zum Gesamtergebnis addiert. In der Endplatzierung belegte ich den 3ten Rang hinter Paul Roßbach (Enduro EM) und Pascal Springmann.

Als nächstes startete ich am 27.Mai beim ADAC Enduro Cup in Reutlingen zum 2h Enduro. Nach einem mäßigen Start konnte ich mich an die Spitze kämpfen und im laufe des Rennens über 3min Vorsprung auf den 2. Platzierten herausfahren. Die Strecke war sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll und die 30grad machten vielen zu schaffen. Ich war sehr glücklich über den Sieg, der gezeigt hat, dass sich das viele Training ausgezahlt hat.
Direkt am Tag darauf lief ich bei einem Hindernislauf in Augsburg mit. Trotz der Anstrengung am Vortag und warmen Temperaturen lief es super und ich konnte die 10km mit Hindernissen in 1h10min absolvieren.

Nächste Woche Mittwoch geht es schon nach Eisenerz zum Erzbergrodeo. Bis dahin werde ich nochmal fleissig Trainieren und Euch davor nochmal Informieren.

Top Platzierung beim stark besetzten Extreme Enduro
Gestern fand das Wiesel-X im sächsischen Flöha und somit auch mein erstes Extreme Endurorennen 2017 statt. Das Rennen wurde zur World Hard Enduro Serie gewertet, wodurch ein hochkarätiges Fahrerfeld zustande kam.

Es waren insgesamt 140 Fahrer aus 9 Nationen am Start. Die Strecke befand sich auf einem alten Militärgelände, d.h. eine technische Passage nach der anderen. Gefahren wurde zuerst eine gezeitete Runde auf der Prologstrecke, die aus einer reinen Endurocross-Sektion bestand, sprich jede Menge Baumstämme, Betonröhren, Steinfelder und Doppelsprüngen. Ich fuhr eine super Runde und landete die 12. beste Zeit und ließ 128 Fahrer direkt hinter mir. 

Danach folgte das Gruppenrennen auf einer anspruchsvollen ca. 4km langen Runde. Nach dem Ergebnis aus dem Prolog wurden die Fahrer in 3 Gruppen eingeteilt. Ich startete in der 3ten Gruppe zusammen mit den Sherco Top-Ridern Mario Roman und Wade Young. Kurz nach dem Start des einstündigen Rennens stürzte ein Fahrer direkt vor mir und es gab keine andere Möglichkeit, als über das Motorrad zu fahren. Ich kam als 7ter, oder 8ter aus dem Getümmel und konnte mich in der ersten Runde auf P5 vorkämpfen. Da es schon der 3te Lauf war, hatten sich die Schlammlöcher schon extrem ausgefahren und machten einige Passagen nahezu unfahrbar. Nach einigen Positionskämpfen mit dem 4ten Philipp Schneider und einem Ausfall des 3ten René Dietrich kam ich schlussendlich als 4ter ins Ziel.

Nach nur 30min Pause ging es dann für die besten 10 aus den Gruppenrennen zum Champ Race Finale. Die Runde wurde deutlich verschärft; mit künstlichen Hindernissen und sehr kniffligen Passagen, die dem Namen Extreme Enduro gerecht wurden. Zu Beginn hatte ich, wie viele andere Fahrer auch, mit den steilen Auffahrten zu kämpfen, konnte aber meine Position unter den ersten 20 halten und mich im Laufe der ersten Runde auf Platz 15 verbessern. Durch die kurze Pause und die anspruchsvolle Strecke hatte ich ab Rennmitte sehr zu kämpfen und fiel auf Platz 17 zurück. Trotz dessen bin ich zufrieden mit meiner Leistung und danke all meinen Sponsoren und Helfern, auch vor Ort für die großartige Unterstützung! Ich freue mich auf die kommenden Rennen und sage derweil bis bald!


Gesamt 5. beim Superenduro in Riesa. 2mal Holeshot und P4 im zweiten Lauf!
Vor 6000 Zuschauern fand der zweite Lauf der Superenduro-Weltmeisterschaft in Riesa statt mit Rennen in 3 Klassen. Die Prestige Klasse, die Junioren-WM Klasse und die National Klasse. Ich startete in der National Klasse, in der auch Fahrer aus 4 Nationen am Start waren. Die Strecke wurde für dieses Rennen in die Sachsenarena Riesa gebaut, mit Viel Erde, Sand und als Hindernisse Baumstämme, Steinfelder, Betonröhren, Wasserloch und Holzrampen. Das auf dem engen, ca. 800m langen Kurs, machte es sehr anspruchsvoll. 

Im freien Training ließ ich es zunächst noch vorsichtig angehen und suchte ein paar Spuren. Im Zeittraining fuhr ich gleich die erste Runde etwas schneller und wollte in der zweiten dann eine gute Zeit herausfahren. Leider stürzte ich in dieser Runde im Steinfeld, da war die Zeit schon futsch, kurz darauf rutschte ich auf einem Baumstamm aus und flog auf mein linkes Handgelenk und das Zeittraining war gelaufen. Meine Zeit hatte aber gereicht, um mich als 8ter zu qualifizieren. Ich konnte das Handgelenk kaum bewegen und musste es gleich kühlen und nahm 2 Schmerztabletten ein. Ich beschloss trotzdem, an den Start zu gehen.

Im ersten Lauf erwischte ich einen super Start und ging als erster über die ersten Hindernisse. Leider blieb ich gleich in der ersten Kurve kurz hängen und musste gleich die Führung abgeben. Im Laufe des Rennens fiel ich auf Platz 5 zurück und konnte diesen bis zum Schluss des Laufes halten. Im zweiten Lauf konnte ich erneut den Start gewinnen und behielt die Führung, bis ich dann in der Sandpassage einen Fehler machte. Ich spürte mein angeschlagenes Handgelenk und konnte leider nicht alles geben, trotzdem kam ich noch auf Platz 4 ins Ziel. Das machte dann Platz 5 in der Gesamtwertung.

Es stehen noch 2 Läufe zur Superenduro WM aus, bei denen auch eine Nationale Klasse ausgetragen wird, diese sind aber in Spanien und Frankreich und leider zu weit weg. Das heißt, dass mein nächstes Rennen, Stand jetzt, erst im Juni das Erzbergrodeo sein wird. Aber da noch einige Termine ausstehen, hoffe ich, dass die Rennpause nicht so lange wird. Ich werde Euch trotzdem von meinen Trainings auf dem Laufenden halten.

 

Rennberichte 2016

Hier ist mein Rennbericht vom Sea to Sky-Finalrennen am Samstag, den 8.10.2016:

23. Platz und Gold Finish beim Sea to Sky 2016
Nach Platz 25 beim Beach Race und Platz 28 beim Forest Race startete ich aus der 3ten Startreihe (jeweils 10 pro Reihe) zum Mountain Race. Der Start war direkt am Strand und das Ziel nach 65km härtestem Terrain auf 2365m Höhe.

Zu Beginn lies ich es sicher angehen, um meine Kraft für den Berg zu sparen. In einem riesigen ausgetrockneten Flussbett ging es zum Fuße der Berge. Zwei favorisierte Fahrer verletzten sich gleich in diesem Bachbett, da sie im Staub große Steine übersahen. Nach dem staubigen Bachbett kam ein schöner Canyon mit Wasserdurchfahrten, ab da kam ich dann immer besser in Fahrt und konnte mich in die Top 20 vorarbeiten. Durch das Bronze Finish nach ungefähr 20km kam ich als 17ter. Ab da wurde es nochmal eine Stufe schwieriger bis zum Silver Finish, das ich auf einem Top 16ten Platz durchfuhr. Vom Silver Finish an merkte man gleich, dass man jetzt auf einer „Gold-Strecke“ fährt. Mit schönen Auf- und Abfahrten die es in sich hatten. Auf einem Streckenabschnitt sah ich eine Stunde lang keinen Zuschauer oder anderen Fahrer bis dann der berühmte „Dark Canyon“ kam. Ein Streckenabschnitt der es auch in sich hatte. Mitten in diesem Canyon brannte die Sicherung nach der Batterie durch, d.h. kein Lüfter und E-Starter mehr. Bereits nach kurzer Zeit machte das so keinen Sinn und ich musste die Sitzbank runter- und eine neue Sicherung reinmachen. Diese brannte 2 Minuten später wieder durch, ich wusste aber nicht warum. Ich hatte aber keine Sicherung mehr und musste aus einem Draht, den ich im Rucksack hatte selbst eine basteln. So kam ich wieder aus dem Dark Canyon raus und das Ziel war zum Greifen nahe. Dachte ich zumindest…

Nachdem es über eine kleine Wiese ging, kam ich an einem ewig langen Hang an, mit dem Namen „Alcatraz“ und einem Schild „No-Help“. Ich stand unten und habe mich gefragt, wie soll ich es jemals da hoch schaffen? Es sah aus wie eine Skipiste voll mit Steinen. Ich kämpfte mich Stück für Stück hoch, aber bereits nach einem Viertel machte dann die Batterie schlapp. Der E-Starter lief nicht mehr und der Lüfter nur noch minimal. Also musste ich das Motorrad immer wieder ankicken und das Kühlwasser fing an zu Kochen. Es waren viele türkische Zuschauer an dem Hang, aber die gaben ihr Wasser nur an ihren Landsmann direkt hinter mir. Also musste ich immer Warten, bis es wieder etwas abkühlte und kam kaum voran. Schließlich gab mir endlich jemand Wasser und ich konnte meinen Kühler abkühlen und Wasser auffüllen und mich den Berg voll hocharbeiten.

Nach einem verdammt steilen Schotterweg, bei dem man kaum vorankam, ging es kurz vor dem Ziel nochmal über riesige Felskanten. Mit der Hilfe von meinem Dad, meiner Freundin, dem Druck der ablaufenden Zeit und meinen Konkurrenten im Nacken, kämpfte ich mich die letzten Meter den Berg hinauf und durchfuhr nach 6h und 52min als 23ter den RedBull-Zielbogen. Ich war super happy und stolz, den Gipfel des Bergs erreicht zu haben. Es war eine gute Erfahrung und ein super Erlebnis, bei einem Rennen außerhalb Europas zu starten.

Diesen Sonntag starte ich bereits beim nächsten Rennen zum 4h Enduro in Scheer (Allgäu) im Team mit Jens Hurlebaus. In 2 Wochen steht dann das letzte Rennen der Saison an, ein weiteres Highlight, das Getzenrodeo in Sachsen.

Hier die Ergebnisse: http://redbullseatosky.com/race/results/

Red Bull Sea to Sky Hard Enduro Kemer/Türkei 1. und 2. Tag Beach Race und Forest Race
Nach ein paar entspannten Tagen mit Anreise, Anmeldung, Training und ein paar Testrides ging es gestern richtig los mit dem Beach Race. Direkt am Strand eine 2-km-Strecke mit Steinfeldern, Reifen, Wasserdurchfahrten, Sprüngen und allem was dazu gehört. In strömendem Regen startete der erste Run in dem nach Startnummern im Abstand von 15sek gestartet wurde. Ich machte keine Fehler und konnte sicher eine gute Zeit einfahren. Im 2ten Qualirun kam ich schneller rum, hatte aber einen Hänger im großen Steinfeld und qualifizierte mich als 28. fürs Beach Race der Top 50. Um 16:20 Uhr war dann der Start. 50 Topfahrer starteten im Le-Mans-Start auf den ersten Sandhügel zu. Ich kam schnell weg, aber fand kaum Vortrieb im tiefen Sand. Direkt am ersten Starthügel stürzte ein Fahrer vor mir und ich konnte nicht mehr ausweichen. Als fast Letzter ging es dann zur Aufholjagd. Innerhalb von den 15min + 1Runde konnte ich mich auf den 25. Platz vorkämpfen. Immerhin, um 3 Plätze verbessert und motiviert fürs Forest Race.

Heute, an Tag 2, stand das Forest Race auf dem Plan. Um 9 Uhr startete der Erste. Es ging auch wieder auf Zeit im 30-sek-Abstand. Zu Beginn kam ich schlecht in meinen Rhythmus und war etwas zögerlich, weil es sehr schnell durch den Wald, dicht an den Bäumen vorbeiging. Als es dann etwas technischer wurde, fand ich meinen Fluss und konnte wieder alles geben. Es gab auch schöne Abfahrten und Flussdurchfahrten. Nach 2h und 20min erreichte ich das Ziel. Das war der 28. Platz im Forest Race.

Morgen geht es dann als 28. zum Start vom Mountain Race. Das Motorrad ist perfekt vorbereitet, ich bin auch bereit und kann es kaum abwarten. Start ist am Strand und das Ziel auf dem 2300 Meter hohen Berg. Diesen gilt es zu besiegen.


Ich hatte wieder ein weiteres spannendes Rennwochenende hinter mir. An einem Wochenende startete ich gleich bei zwei Rennveranstaltungen. Samstags startete ich bei meinem Heimrennen in Rudersberg zum BW-Pokallauf. Ich ging mit der neuen 350 EXC Enduro von Alskom KTM an den Start. Im Zeittraining hatte ich wenig Chancen gegen die stark vertretene Konkurrenz und fuhr die 12. beste Zeit. Im Ersten Lauf erwischte ich einen super Start, hatte aber auf der langen Startgerade kaum Chancen gegen die 450er, kam aber als 7ter um die ersten Kurven. In den ersten drei Runden konnte ich 2 Fahrer überholen und fuhr bis zur letzten Runde auf dem fünften Rang, bis mich ein überrundeter Fahrer ausgebremst hat und ich dadurch einen Platz verlor. Im zweiten Lauf war der Start nicht so optimal und ich war auf dem 14. Rang. Zu Beginn konnte ich ein paar Plätze gut machen und fuhr in die Top Ten. Da die Strecke aber sehr staubig und rutschig wurde, wollte ich kein großes Risiko eingehen und beendete das Rennen vorzeitig. Am Abend bereitete ich dann mein Motorrad für das Extremendurorennen in der Türkei vor.

Sonntag morgens ging es dann nach Schefflenz zum GCC Lauf. Dort habe ich dann die 300er Husqvarna für die Türkei an Härtl-Motorsport für den Transport abgegeben. Mit der 350 EXC ging ich dann an den Start zum eigentlichen 2h-Rennen. Die Renndistanz wurde aber aufgrund der schlammigen Bedingungen auf 1h gekürzt. Beim Start kam ich nicht optimal weg und reihte mich um Platz 10 ein. Ich konnte gleich zu Beginn wieder einige Plätze gutmachen und auf Platz 6 vorfahren. Allerdings musste ich zweimal kurz stoppen, um die Brille zu wechseln, diese ist aber auch nach kurzer Zeit wieder beschlagen, wegen dem andauernden Nieselregen. Kurz nachdem ich den 5ten überholen konnte, erwischte ich mit dem Hinterrad einen Stein und stürzte. Ich nahm das Rennen auf Platz 7 wieder auf und konnte mich in den letzten 2 Runden noch auf den 5ten Platz vorkämpfen. Mit etwas mehr Glück wäre vielleicht mehr drin gewesen, aber trotzdem bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Nächstes Wochenende werde ich doch nicht beim ADAC Enduro Cup in Reutlingen starten, da ich diese Woche Nachtschicht habe und einiges für die Abendschule lernen muss.


In den letzten 6 Wochen ist bei mir einiges passiert. Nach dem 3ten Platz beim EnduroXcross in Augsburg konnte ich ein paar Tage Urlaub am Gardasee machen. Zusammen mit meiner Freundin bin ich viel geklettert und Fahrrad gefahren.

Direkt nach dem Urlaub fuhr ich spontan zum Schurwälder Stoppelcross nach Aichwald und ging in der Klasse 8 an den Start. Morgens war es eine ordentliche Schlammschlacht, aber bei den Rennen herrschten perfekte Bedingungen. Ich konnte beide Läufe souverän gewinnen und es war ein super Training. Am nächsten Tag bin ich dann mit ein paar Freunden nach Schweyen (F) und Bielstain (B) gefahren und wir wollten dort 3 – 4 Tage trainieren. Leider hatten wir alle Drei am 2ten Tag schon mit einigen technischen Problemen zu kämpfen und konnten nicht wie gewollt fahren.

Letzten Samstag stand dann der Hindernislauf in den Kitzbüheler Alpen an, auf den ich mich ausgiebig vorbereitet und bestritten habe, um meine körperliche Fitness für das Extreme Enduro in der Türkei zu testen. Bei dem Lauf, der 26km lang mit 1500 Höhenmeter und über 30 Hindernissen gespickt war, erreichte ich nach 5h 23min das Ziel. Auf die Zielankunft und die überwundenen Hürden bin ich sehr stolz. Es war eines der härtesten „Rennen“, dass ich je bestritt, von der Anstrengung vergleichbar mit dem Erzbergrodeo.

Diesen Samstag geht es zum Heimrennen nach Rudersberg zum BW-Pokal Lauf als Gaststarter. Direkt danach geht es am Sonntag zum GCC Rennen nach Schefflenz bei Möckmühl, da starte ich in der XC Advanced Klasse zum 2h-Rennen und gebe mein zweites Motorrad zum Transport für das Extreme Enduro-Rennen in der Türkei Anfang Oktober ab.

Enduro X Cup Augsburg

plakat

Am Sonntag, den 31. August, war der dritte und letzte Lauf zur Int. deutschen Superenduro Meisterschaft, der Enduro X Triple Crown, in Augsburg. Da es in diesem Jahr nur 3 Meisterschaftsläufe gab, ging es beim Finale in Augsburg heiß her. Ich ging als Tabellen Dritter nach Augsburg, hinter Mike Hartmann und Pascal Springmann. Mein Ziel war es, noch möglichst viele Punkte einzufahren, um Springmann einzuholen. Ich durfte aber auch keinen Fehler machen, da der 4. platzierte direkt hinter mir lag.

Im Zeittraining fing es an zu regnen. Ich belegte Platz 5 hinter dem Gaststarter Nemeth, Hartmann, Springmann und Hurlebaus, insgesamt waren 55 Fahrer am Start. Bei der Hotlap machte ich einen Fehler im Steinfeld und war 7ter in der Startaufstellung. Als es dann zum ersten der 3 Läufe ging, drehte ich den Spieß um und startete direkt mit einem Holeshot. Relativ schnell musste ich die WM-erfahrenen Nemeth und Hartmann ziehen lassen und konnte einen sicheren dritten Platz einfahren.

In Lauf 2 war es nach dem Regen deutlich schlammiger und besonders im Steinfeld sehr rutschig, ich kam am Start schlecht weg, konnte mich aber von Platz 9 auf die 4te Position vorkämpfen. Im 3ten und letzten Lauf gelang mir wieder ein guter Start und ich konnte einen sicheren 4ten Platz einfahren. Somit wurde ich Tagesvierter und sicherer Dritter in der Meisterschaft.

Damit sind leider die Superenduro-Rennen schon vorbei, ich freue mich schon riesig auf nächstes Jahr und die Rennen in der Halle im Winter. Nach einer Sommerpause geht es Anfang September wieder mit 2 Hindernisläufen und dem GCC in Schefflenz weiter. Im Oktober kommt dann das Saisonhighlight, das Extrem Enduro in der Türkei (hoffen wir mal, dass es stattfindet).


Es ist einiges passiert, ich hatte in den letzten 5 Wochen 4 Rennen, nach dem Enduro X-Cup in Künzelsau kam direkt der ADAC Enduro-Cup in Amtzell (Allgäu). Leider machte mir das körperlich auch schwer zu schaffen, da kaum Zeit für Training blieb lief es nicht immer wie gewollt. Erst in Bräunlingen lief es wieder deutlich besser.

ADAC Enduro-Cup Amtzell
Ich startete zusammen mit Lukas Zehnder im Team zum 4 h-Rennen. Zu beginn lief es sehr gut und wir konnten uns auf dem dritten Platz behaupten. Nach 40 min musste mein Teampartner aufgrund eines Sturzes mit Hüftschmerzen leider aufgeben. Ich versuchte zunächst die Position zu halten, bis ich nachtanken musste, als ich dann auf P5 wieder ins Rennen ging stürtzte ich ebenfalls. Ich hatte Aufschürfungen am Ellbogen und die KTM hatte auch was abbekommen, ein Weiterfahren machte dann wenig Sinn und wir traten die Heimreise an.

GCC Venusberg
In der Woche darauf stand dann schon der GCC-Lauf in Venusberg (Sachsen) an. Ich startete mit meiner 450er Husqvarna in der XC Advanced (ehem. XC Expert) Klasse. Nach einem durchwachsenen Start konnte ich mich auf den 5ten Platz vorarbeiten, die Strecke hat mir auch richtig Spaß gemacht. Ab Runde drei bekam ich dann aber harte Arme, weil ich zu verkrampft gefahren bin. Dadurch musste ich etwas Tempo rausnehmen und bekam zudem auch noch Rückenschmerzen. Nach 1 h 5 min Fahrtzeit musste ich dann den geplanten Tankstopp einlegen und hoffte, dass es danach wieder besser klappte. Mir machte aber mein Rücken einen Strich durch die Rechnung, den ich inzwischen bei jedem Sprung spürte. Ich musste leider abbrechen.

Enduro X Cup Bräunlingen
Am 1. Juli-Wochenende fand der 2te Lauf zum enduroX triple crown-Cup in Bräunlingen statt. Bei optimalen Streckenbedingungen, einmal um den Sportplatz, gespickt mit zahlreichen anspruchsvollen Hindernissen. Die Strecke machte sehr viel Spaß und ich kam perfekt zurecht mit meiner 450er Husqvarna. Ich hatte in jedem Lauf super Starts, von 6 Starts konnte ich 3 gewinnen und bei den anderen kam ich unter den ersten 3 aus der ersten Kurve. Die Rennen dominierte Mike Hartmann, der mehrfache deutsche Meister war pro Runde ca. 2 sek schneller. Ich kämpfte immer zwischen Platz 2 und 4 mit Pascal Springmann und Jens Hurlebaus. Leider hatte ich einige Fahrfehler und leichte Schwierigkeiten auf den Längsbaumstämmen. Ich platzierte mich auf den Plätzen 4, 3, 4, 4, 14 und 2. Im vorletzten Lauf sprang vor einem Baumstamm der Gang raus und ich bekam den Lenker heftig in den Bauch, konnte als vorletzter das Rennen aber noch beenden. Im letzten Lauf lief es dann endlich problemlos ab und ich führte 2 Runden lang und beendete das Rennen direkt hinter Mike Hartmann.

Superenduro WM Tschechien/Prag
Am Samstag, den 13. März, ging es zum Saisonbeginn nach Prag zur Super Enduro Weltmeisterschaft. Ich ging in der internationalen Klasse an den Start. Auf der sehr anspruchsvollen Strecke mit Hindernissen, wie Steinfelder, Holz und Traktorreifen, kombiniert mit Sprüngen, ging es in der Tipsport Arena heiß her. Die Strecke war zwar gerade einmal 800 Meter kurz, aber hatte es in sich.

Im freien Training hatte ich noch ein wenig mit der Strecke zu kämpfen. In der Qualifikation kam ich dann aber immer besser zurecht und konnte mich direkt für die Finalläufe mit der 5. besten Zeit qualifizieren.

Im Abendprogramm vor 13.000 Zuschauern, ging es schließlich in das erste Rennen. Ich hatte einen guten Start und kam als Zweiter aus der ersten Kurve, machte aber in der ersten Runde einen Fehler und fiel auf P4 zurück. Durch eine ruhige und übersichtliche Fahrweise konnte ich mich Platz für Platz nach vorne arbeiten bis auf die zweite Position. Diese konnte ich auch sicher ausbauen, bis ich dann mit einem überrundeten Fahrer kollidierte. Ich fiel auf Platz 7 zurück und kämpfte mich noch auf den fünften Platz vor.

Im zweiten Rennen hatte ich ebenfalls einen guten Start, hatte mich in der Startkurve aber verbremst und wurde von einem anderen Fahrer blockiert. Von Platz 14 konnte ich mich schon nach wenigen Runden und guten Überholmanövern bis auf den dritten Platz vorkämpfen.

Durch die überrundeten Fahrer verlor ich jedoch wieder einen Platz im Steinfeld. Ich konnte einen guten vierten Platz einfahren und schrammte somit leider nur ganz knapp am Tagespodium vorbei. Mit dem neuen Bike bin ich auch sehr zufrieden, auch wenn es nicht die optimale Wahl beim Superenduro war.

Alles in allem war es jedoch ein voller Erfolg, ich konnte wertvolle Erfahrung auf internationalem Niveau sammeln und mit ein bisschen mehr Glück nächstes Mal noch besser abschneiden.